Archiv der Kategorie: vergangene Events

Ulmer Friedenswochwen: Deutschland als Kriegsmacht

Die Bundeswehr als neue Führungsmacht – NATO-Logistik-Kommando in Ulm – Wie bewertet das der Friedensforscher Paulitz von der Akademie Bergstrasse im Gesamtkontext? – KRIEGSMACHT DEUTSCHLAND? – eine Veranstaltung am 27.09.18 mit und in der vh ulm.

Kommentar: „Das aktuelle Geld- und Wirtschaftsystem hat viel Sinnlosigkeit inne und provozierte und inszenierte Kriege und Kriegsproduktion wäre nur ein auf die Spitze treiben des aktuell sowieso schon „normalen“ Wahnsinns.“

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https://ippnw-ulm.de/ulmer-friedenswochen-2018/

https://de.wikipedia.org/wiki/Chatham_House

http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Bundeswehr/VPR1992.pdf

https://www.theguardian.com/global-development/series/afghanistan-london-conference

https://en.wikipedia.org/wiki/London_Somalia_Conference

https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/target-2-saldo-die-billionen-forderung-der-bundesbank-und-was-sie-bedeutet/22774218.html

http://www.deutschlands-verantwortung.de/beitraege/au%C3%9Fenpolitik-als-moralische-zerrei%C3%9Fprobe

Über 700 Menschen demonstrierten in der Ulmer Innenstadt am Freitagabend (07.09.18) für Frieden und Gemeinschaft. #wirsindbunt #gegenrechts #wirsindmehr #wirsindmenschenfreunde #love #peace #frieden #ulm — in Ulm, Germany.

Ulm als Standort für das neu geplante NATO-Logistikkommando – Update und Nachbesprechung

Update: Nachtrag

Intro: Meine Oma ist 96 Jahre und lebt c.a. 33km von Ulm entfernt – doch Sie erinnert sich genau – selbst hier bebte die Erde – als Ulm im zweiten Weltkrieg bombardiert wurde – man konnte vom Bahnhof aus auf den Münsterplatz schauen – dazwischen: Alles dem Erdboden gleich gemacht.

Quelle: https://www.ww2online.org/image/bombed-ruins-ulm-germany-1944-1945

Nicht auszudenken welche verheerenden Effekte der Einsatz selbst nicht-nuklearer Waffen – welche in den bald 80 Friedens-Jahren ständig weiter entwickelt wurden – hätten.

Die Veranstaltung am letzten Mittwoch im Rahmen der Ulmer Friedenswochen war sehr gut besucht. Über 60 Menschen interessierten sich für das Thema „Ulm als Standort für das neue NATO-Logistikkommando“

In der Landesschau vom 06.09.18 wurde sie am Rande erwähnt:


https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/Ulmer-Bundeswehrstandort-Sicheheitslage-hat-sich-nicht-veraendert,sicherheitspolitische-lage-am-ulmer-standort-100.html

Und am Freitag, 07.09.18 war ein gut positionierter Artikel mit dem Titel „Die Stadt wird zum Hauptziel des Kriegsgegners“ in der SWP zu finden: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/_stadt-wird-zum-hauptziel-des-kriegsgegners_-27505216.html

Direkt unter dem Artikel über die „Diesjährige sicherheitspolitische Veranstaltung der Bundeswehr“ mit dem Titel „Standort ist gesichert“:
https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/neue-aufgaben-fuer-die-wilhemsburgkaserne-27505208.html

Wie sich im Laufe der Diskussion nach den sehr informativen Ausführungen von Tobias Pflüger im vollbesetzten Obergeschoss im Café d’Art herausstellte, konnte man zwei Lager erkennen:

  • Einerseits Pazifismus „JA“ und Entmilitarisierung und
  • andererseits Pazifismus „NEIN“ und Fortsetzung der Aufrüstungsspirale.

Leider entstanden dabei lautstarke und nicht sehr konstruktive Konfrontationen, die von der Moderatorin (GGG) fast nicht eingedämmt werden konnten.

Das zeigt, dass eine Nachbesprechung dringend notwendig ist. Das werden wir am kommenden Donnerstag mit hoffentlich guter Gesprächsdisziplin versuchen.

Interessanterweise flatterte mir direkt am nächsten Morgen die neue Publik-Forum ins Haus mit einem Artikel:

Aus der Reihe Streitfragen zur Zukunft:
„Ist der Pazifismus am Ende? von Ruth Misselwitz aus: Publik-Forum 17/2018 vom 07.09.2018
Nein. Es gibt keine Alternative zu Gewaltfreiheit, wenn die Menschheit überleben soll Mit immer mehr Waffen sind die Probleme nicht zu lösen. Im Gegenteil.“
https://www.publik-forum.de/Publik-Forum-17-2018/ist-der-pazifismus-am-ende-2

Nach kurzer Suche fand ich auch den in der Ausgabe zuvor erschienenen Artikel

„Ist der Pazifismus am Ende? von Jochen Hippler aus: Publik-Forum 16/2018 vom 24.08.2018
Ja.
So fragwürdig Militäreinsätze sind – mit Pazifismus ist den Notleidenden erst recht nicht geholfen, meint der Politologe Jochen Hippler. Ein Beitrag aus unserer Debattenreihe Streitfragen zur Zukunft.“
https://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/ist-der-pazifismus-am-ende


Eine vorherige Online-Lektüre zur Einstimmung auf die Nachbesprechung am kommenden Donnerstag wäre sicher hilfreich
.
Ich werde auch einige ausgedruckte Exemplare mitbringen.

Zum Schluss noch der Hinweis auf zwei Veranstaltungen der Ulmer Friedenswochen

Heute, 11.9. um 19.30 Uhr in der Ulmer VH:

Welche Fluchtursachen liefert Europa nach Afrika?
Mit welchen Maßnahmen und Verträgen sorgt die Europäische Union für Verarmung, Arbeitslosigkeit und Elend in Afrika und damit auch für den sicheren Druck von Flüchtlingen in Richtung Europa?

Herbert Löhr vom Aktionszentrum Arme Welt Tübingen zeigt dies vor allem am Beispiel der EPAs, der Economic Partnership Agreements. Die sichtbaren sozialen und ökologischen Folgen dieser EU-Handelspolitik legen offen, dass die EU ihre eigenen menschenrechtlichen Verpflichtungen, ihre sich selbst auferlegte Armutsbekämpfung und ihre ökologischen Ziele allen verbalen Beteuerung zum Trotz immer wieder ad absurdum führt.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Donnerstag, 13.09. um 19.30 Uhr im Haus der Begegnung (leider zeitgleich mit dem PS13):
Wirtschaft und Menschenrechte
Vortrag und Gespräch mit Andreas Zumach, Korrespondent, Genf
Schon seit Ende der 1960er Jahre fordern Länder des Globalen Südens innerhalb der Vereinten Nationen rechtsverbindliche Regeln für transnationale Konzerne zur Einhaltung der Menschenrechtsnormen.
Seit 2014 wird im Rahmen des UN-Menschenrechtsrats in Genf nun neu verhandelt. Ein erster Grobentwurf liegt vor. Und wieder sabotieren die Regierungen der Industrieländer, darunter auch die deutsche Bundesregierung, die Gespräche und mögliche Vereinbarungen. Stehen wirtschaftliche Interessen über den Menschenrechten?
Eintritt frei, Spenden erbeten

Das Gesamtprogramm der Ulmer Friedenswochen findet sich hier: https://www.friedenswochen-ulm.de/events/

5. September / 20:0023:00

kostenlos

Seit März ist bekannt, dass die deutsche Bundesregierung die Stadt Ulm als Standort für das geplante NATO-Logistikkommando vorgeschlagen hat. Hinter dem wohlklingenden Namen verbirgt sich nichts anderes als die organisatorische Schaltzentrale für Truppenbewegungen in Richtung „Ostflanke“, also in Richtung Russland. Anstatt sich um eine Entschärfung der Konflikte mit diesem Land zu bemühen, wird weiter an der Eskalationsspirale gedreht. Dabei wird Ulm zu einem zentralen Punkt in diesem gefährlichen Szenario.

Referent: MdB Tobias Pflüger

Details

Datum:
5. September
Zeit:
20:00 – 23:00
Eintritt:
kostenlos

Veranstaltungsort

Café D’Art
Augsburger Str. 35
Neu-Ulm, 89231 Deutschland
+ Google Karte

Eintritt frei

Quelle: https://www.friedenswochen-ulm.de/event/ulm-als-standort-fuer-das-neu-geplante-nato-logistikkommando/

“ … Von der Streitkräftebasis heißt es dazu:

Ulm als Standort für das NATO ISEC (üblicherweise NATO-Logistikkommanndo genannt)

Das Kommandozentrum wird bei Aktivierung im Bündnisfall für Truppen- und Materialtransporte innerhalb Europas zuständig sein und ihren Schutz koordinieren. Bereits auf dem Weg in das Einsatzgebiet und deutlich im Voraus können Planungen zentralisiert und die Aufgaben zum Schutz harmonisiert werden. Die Verantwortung erstreckt sich auf den Verantwortungsbereich des SACEURs und reicht von Grönland bis nach Afrika, Europa und dessen Randmeere.


Nach derzeitigen Vorgaben der NATO wird das JSEC nur in einer krisenhaften Entwicklung hin zu einer drohenden Auseinandersetzung mit einem ebenbürtigen Gegner aktiviert. Dieser Vorgang wird auch als „Maximum Level of Effort“ der NATO (MLE) bezeichnet. Um optimal bei einer Aktivierung agieren zu können, sind bereits zuvor Aufgaben im Frieden zu erfüllen.

Nun bleiben noch etliche Details offen: die Verteilung bzw. Beteiligung der verschiedenen NATO-Mitglieder am JSEC muss erst noch vereinbart werden; und davon dürfte auch abhängen, wer der Kommandeur wird (obwohl die Anbindung an das Multinationale Kommando Operative Führung da schon gewisse Schlüsse nahelegt).

Bei einem weiteren Beschluss der NATO-Verteidigungsminister sind die Auswirkungen weit unklarer: Wie bereits bekannt und von den USA vorangetrieben, soll der Bereitschaftsstand der Truppen in den Mitgliedsländern deutlich erhöht werden; eine so genannte Readiness Initiative. NATO-Generalsekretär Stoltenberg sagte dazu:

Ministers also agreed a NATO Readiness Initiative, the so-called ‘Four Thirties’.

This is not about new forces. But about increasing the readiness of the forces our nations already have.

Today, Allies committed, by 2020, to having 30 mechanised battalions, 30 air squadrons and 30 combat vessels, ready to use within 30 days or less.

This shows our determination to instill a culture of readiness across the Alliance.

Da werden natürlich die Details interessant: Bis 2020, das sind noch knapp zwei Jahre, sollen die genannten Truppen in einer 30-Tage-Bereitschaft verfügbar sein.

Was ich – und andere wohl auch – gerne wüsste: Wie viele dieser mechanisierten Bataillone, wie viele Staffeln und wie viele Kriegsschiffe soll dabei Deutschland als einer der großen Partner in der Allianz in dieser 30-Tage-Bereitschaft stellen?

Und, Pardon, was wird der Plan, das auch durchzuziehen?

Denn wenn ich die Initiative dahinter richtig verstehe:

Die bereits in einem hohen Bereitschaftsstand stehenden Verbände für die VJTF, die NRF oder eFP zählen da nicht mit.

Es geht um zusätzliches Personal und Material. … “

Öffentlicher Diskussionsabend BGE mit Hilde Mattheis: Geld für jeden – Ideen zum Grundeinkommen

In Deutschland herrscht seit Jahren wirtschaftlicher Aufschwung, die Arbeitslosenzahlen bewegen sich auf historischen Tiefständen. Und doch können immer weniger Menschen von diesen Entwicklungen profitieren. Kinder- und Altersarmut, Langzeitarbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder Burn-Out und mangelnde Work-Life-Balance machen breiten Teilen der Bevölkerung zu schaffen. Insgesamt scheint das Grundgerüst, wie sich Arbeit und Lohn auf die Menschen verteilt, vielen Menschen eher zu schaden als ihnen zu nützen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, über alternative Zukunftsmodelle für Arbeit und Entlohnung nachzudenken. Ein Beispiel dafür ist das bedingungslose Grundeinkommen, das jedem Menschen gleichermaßen zustehen soll. Über Chancen und Risiken dieses Ansatzes möchte Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis (SPD) mit dem Publikum, mit Gisela Glück-Groß und Erhard Groß von der Initiative Grundeinkommen Ulm sowie mit Alexandra Stork, Regionalleiterin der Caritas Ulm-Alb-Donau diskutieren.

Dienstag, 24. Juli 2018, 18.00 Uhr
Casa Caffe, Walfischgasse 18, 89073 Ulm.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ich freue mich auf Ihr Kommen und einen interessanten Gedankenaustausch

Ihre Hilde Mattheis (SPD).

Review:

Es war eine herrlich angeregte und von Frau Mattheis gut moderierte Diskussion.

Man kam sich etwas vor wie im Bundestag, mit der üblichen Opposition.

Wenn das BGE den „Schandfleck“ Hartz4 auf der Weste der SPD revidieren könnte?

Evtl. ein Jahr BGE von 1000€ auf Probe in einem Bundesland, bei dem die Arbeitslosenzahlen sowieso schon bei beinahe Null (2017 3% in Badewürttemberg) sind?

Falls es sich konjunkturell positiv auswirkt – Ausdehnung auf die anderen Bundesländer?

Würde sich die schwäbische Hausfrau nicht freuen?

Besonders hitzig wurde die Diskussion die bei sommerlichen Temperaturen statt fand, besonders bei der Frage, ob ein BGE die Emanzipation von Frauen fördern könnte?

Alle Beteiligten konnte hoffentlich gute Anregungen mit nach Hause nehmen.

Leistungslose Einkommen

500 Milliarden € „Leistungslose Einkommen“ wandern jedes Jahr an Mieten/Dividenden/Pacht in die Taschen weniger Deutscher Mitbürgern – vor allem die die eh schon viel haben.

Nachhaltig ist das nicht – wenn die Scheere Arm vs Reich auseinander driftet ist das gesellschaftlicher Sprengstoff.

Was macht die EZB?

„Von März 2015 bis mindestens September 2016 will die EZB gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken der Eurozone 60 Mrd. Euro pro Monat in den Markt pumpen – also insgesamt 1,14 Billionen Euro. Erstmals sollen auch Staatsanleihen in großen Mengen gekauft werden. „Die Presse“ beantwortet die wichtigsten Fragen.“  Quelle: https://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4644955/EZB-druckt-1140000000000-Euro

60 Milliarden € von welchen bei den meisten Bürgern nichts ankommen wird.

60 Milliarden in Zahlen: 60.000.000.000 / aufgeteilt auf: 511 Millionen Einwohner im Euro-Raum im Jahr 2017 (Quelle) wären 120€ für jeden EU-Bürger pro Monat.

Das klingt für einen Deutschen nicht viel, kann aber bedeuten dass der Rumäne in Rumänien bleibt (wo 120€ pro Monat VIEL sind) und sich nicht in Deutschland prostituieren muss.

Schonmal ein Anfang und ein interessantes Konjunkturprogramm.

Nico Paech 13.10.17 Club Orange vh ulm – Gutes Leben ohne Wachstum: Umweltökonom und Wachstumskritiker Niko Paech begeistert im Club Orange 250 Zuhörer

DIES IST EINE VERGANGENE VERANSTALTUNG!

Nico Paech | 13.10.17 | Club Orange | vh ulm

Die lange gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt: ein auf dauerhaftes Wachstum getrimmtes Wirtschaftssystem kann kein Garant für Stabilität und soziale Sicherheit sein, zumal wenn knappe Ressourcen, Artenschwund und Klimawandel weltweit klare Grenzen setzen.

Niko Paech, Professor für Wachstumsökonomik in Siegen und bundesweit bekannter Wachstumskritiker, befasst sich bereits seit 2005 mit Konsumforschung und ökologischer Ökonomie. Auf dem Forum der lokalen agenda ulm 21 war er am 13. Oktober zu Gast und trug seine Ideen vor, wie unser Wirtschaftssystem nachhaltig und klimafreundlich umgebaut werden müsste.

Bereits 1972 hat der Club of Rome, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, mit einem Bericht für den Deutschen Bundestag die „Grenzen des Wachstums“ aufgezeigt. Zentrale Aussage der Studie: Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht. Der Grundstein für die moderne Wachstumskritik war gelegt; die Antwort des Club of Rome auf diese Herausforderung war eine Entkopplung von Wohlstandsentwicklung und Ressourcenverbrauch

Die heutige Generation von Wachstumskritikern – die Vertreter der Postwachstumsökonomik – geht inzwischen davon aus, dass dieses „grüne Wachstum“ mithilfe ökologischer Effizienz, veränderter Kreisläufe und erneuerbarer Energien nicht ausreichen wird, um die Wahrung eines ökologischen Gleichgewichts und den Wohlstand der gesamten Weltbevölkerung auf lange Sicht zu sichern. „Wer an dauerhaftes Wachstum glaubt, muss ein Idiot oder Volkswirt sein“, fasst Paech seinen Standpunkt zu dieser Frage zusammen.

Als wichtige Messgröße für eine nachhaltige Entwicklung sei hier der weltweite Anstieg der Durchschnittstemperatur genannt; auf der Klimakonferenz 2015 einigten sich die UN-Mitgliedsstaaten aus diesem Grund darauf, durch geeignete Maßnahmen den Anstieg auf 2°C seit Beginn der Industrialisierung zu begrenzen.

Um dieses Klimaziel zu erreichen, ist es notwendig, eine maximale Menge an CO2-Emissionen nicht zu überschreiten. Sie entspricht einem persönlichen CO2-Kontigent von 2,7 t pro Person und Jahr – weltweit. In Deutschland werden derzeit 11 t des Klimakillers ausgestoßen, in anderen Regionen der Erde haben die Bewohner noch Nachholbedarf.

Neue Ansätze, wie sie Paech vertritt, setzen auf die konsequente Reduktion der industriellen Produktion. Denn, so zeigt er anhand der Entwicklung der CO2-Emisssionen in Deutschland in den letzten 30 Jahren, eine nachweisliche Senkung des klimaschädlichen Treibhausgases erfolgte immer dann, wenn die industrielle Produktion zurückging, deutlich erkennbar zum Beispiel nach dem Fall der Mauer 1989, als ganze Branchen in der ehemaligen DDR den Betrieb einstellten, oder nach der weltweiten Finanzkrise 2007. Die aus Klimaschutzgründen erforderliche langfristige Reduktion um 95 % in Deutschland will Paech mit einem Vierstufenplan erreichen: Genügsamkeit – Selbstversorgung – regionale Kreisläufe – Umbau der Industrie.

Nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes sei es höchste Zeit, Wachstumsgrenzen anzuerkennen, erläuterte Paech. So seien auch ganz klar psychische Wachstumsgrenzen erkennbar, wenn man die Zunahme psychischer Erkrankungen betrachte. Als Indikator dafür führt er den Zuwachs von Antidepressiva in Deutschland an, deren Absatz sich von 2000 bis 2010 verdoppelt hat. Als Gegenmittel fordert er Genügsamkeit: „Wie ein Hamster im Hamsterrad“ sei der moderne Mensch gezwungen, durch möglichst viel Konsum seinen persönlichen Fortschritt zu „bebildern“. Zusammenfassend zitiert er aus dem Filmklassiker „Fight Club“: Von dem Geld, dass wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.

 

Damit ist auch schon die erste Stufe seines vierstufigen Reduktionsprogramms für die industrielle Produktion beschrieben: Selbstbegrenzung, Überprüfung des eigenen Konsumverhaltens, „das Leben entrümpeln“. Wer weniger konsumiere, habe mehr Zeit für die einzelne Konsumhandlung und könne sie demnach auch besser genießen. Insgesamt geht er davon aus, dass der Postwachstumsmensch ein glücklicheres, gesünderes und erfüllteres Leben führen wird.

 

Die zweite Stufe – Selbstversorgung – soll ebenfalls zur Entschleunigung des eigenen Lebens, aber natürlich auch zur Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen beitragen: selbst produzierte Lebensmittel, Reparaturen zur Verlängerung der Lebensdauer von Sachen, geteilte Konsumgüter, all diese Ansätze können Teile der industriellen Produktion ersetzen. „Wenn wir Dinge doppelt so lang nutzen, halbieren wir den Bedarf an neuen Produkten – und damit an Rohstoffen“, so die einfache Rechnung des Experten.

 

Die regionale Ökonomie bildet die dritte Stufe des Reduktionsprogramms: so könnten nicht nur beim Kauf von Lebensmitteln die Betriebe vor Ort gestärkt werden. Auch die handwerkliche Reparaturwirtschaft trägt zu stabilen regionalen Strukturen, langlebigen Produkten und damit zur Nachhaltigkeit bei.

 

In letzter Konsequenz müsse dann Stufe vier greifen, denn nach Paechs Vorstellung muss die Industrie um mindestens 50 % zurückgebaut werden: der Umbau der industriellen Produktion. Wenn aufgrund der ersten drei Stufen weniger Güter benötigt und weniger Rohstoffe gebraucht würden, müsse sich das logischerweise auf die Produktionsmengen der Industrie auswirken. Halbierte Produktivität bedeute aber auch Halbierung der benötigten Arbeitsleistung. Die nun noch zu leistende Arbeit müsse fair verteilt werden. „Ich habe überall nachgelesen, bei Marx und in der Bibel: nirgends steht geschrieben, dass wir 40 Stunden pro Woche arbeiten sollen.“ Folglich müsse dann im Durchschnitt jeder nur noch 20 Stunden pro Woche arbeiten. Damit wären 20 Stunden frei für Kooperationen, handwerkliches Arbeiten, die Produktion von eigenen Lebensmitteln, fürs Teilen und die soziale Vernetzung.

 

Paechs Klimarettungsplan geht demnach weit über die in Deutschland geplanten Maßnahmen hinaus, die im wesentlichen auf den Einsatz regenerativer Energien setzen. Doch betrachtet man beispielsweise die Entwicklung von Sonnen- und Windkraft weltweit, wird schnell klar, dass der Anteil von derzeit 1 bzw. 2,8 % bei weitem nicht ausreicht, um das Klima zu retten. Hinzu kommt die Tatsache, dass die zunehmende Mobilität das größte ökologische Problem der Zukunft ist. In seinen Augen ist das Reisen – sei es privat oder geschäftlich – purer Hedonismus und andere Gründe nur vorgeschoben. „Eine Flugreise in die USA produziert 4 t CO2. Wer jährlich eine Fernreise macht, kann sein maximales Kontingent von 2,7 t pro Jahr nicht einhalten!“

 

Paech, der früher einmal Agenda 21-Beauftragter der Stadt Oldenburg war und aus Überzeugung Second-Hand-Jacketts trägt, hat selbst ein 20-Stunden-Arbeitsverhältnis an der Uni Siegen und nutzt die freie Zeit, um seine Ideen und Vorschläge im ganzen Land bekannt zu machen. Sein folgenreiches Reduktionsprogramm möchte er natürlich nur jenen abverlangen, die sich bereits in einem gewissen Sättigungszustand befinden. Demnach wären von Armut betroffene Menschen hier und anderswo auf der Welt selbstverständlich erst mal nicht in der Pflicht; schließlich sei das Programm mit dem Ziel umzusetzen, „Wohlergehen für alle Menschen im Rahmen der ökologisch gegebenen Grenzen“ zu erreichen.

Aus seiner Sicht kann der nötige Wandel nur durch einen Kulturwandel erreicht werden. Um diesen zu unterstützen, benötigt es eine Bewegung von unten: eine Kultur der Konsumverweigerung und Netzwerke, die sich gegenseitig unterstützen.

In Ulm sind bereits viele solcher Netzwerke verwirklicht: im Projekt „Solidarische Landwirtschaft Ulm“ werden Verbraucherinnen und Verbraucher selbst zu Gemüseproduzenten, es gibt Carsharing und Foodsharing, im Talente-Tauschring können Waren und Dienstleistungen getauscht werden, und das Reparatur-Café bietet eine Plattform nicht nur um Gegenstände gemeinsam zu reparieren. Nähere Infos im Agenda-Büro der Stadt Ulm.

Ausgewachsen! Prof Dr Hubert Weiger im Haus der Begegnung in Ulm – 11. Oktober 2016 um 19:30

Video?

Wer?

Prof. Dr. Hubert Weiger

Was?

hiermit möchte ich auf eine weitere interessante Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit aufmerksam machen:

AUSGEWACHSEN – Über die Notwendigkeit zur Veränderung und was wir selbst dazu tun können

Dienstag, 11. Oktober 2016 um 19:30 im Haus der Begegnung Ulm, Grüner Hof 7

Ein Vortrags- und Informationsabend mit dem BUND-Vorsitzenden Prof. Dr. Hubert Weiger

Die derzeitigen weltweiten Herausforderungen wie Klimaflüchtlinge, Klimawandel, gesellschaftliche Veränderungen und die anstehende Energiewende zeigen, dass die Grenze des Wachstums längst überschritten und ein Umdenken notwendig ist. Hintergrund all dieser Themen ist eine generelle Wertediskussion, der wir uns dringend stellen sollten: Wie wollen wir in Zukunft leben, was ist uns wichtig, bringt immer mehr Wachstum eine bessere Lebensqualität? Der Vortrag zeigt die globalen Herausforderungen, ermutigt aber auch und zeigt Möglichkeiten auf, selbst aktiv zu werden, denn die vermeintliche Machtlosigkeit gegenüber den Weltkonzernen täuscht. Veränderungen werden vor der eigenen Haustür eingeleitet.

Referent: BUND-Vorsitzender Prof. Dr. Hubert Weiger. Der gebürtige Schwabe promovierte in Forstwirtschaft und baute die deutsche Umweltbewegung sowie den BUND von Grund auf mit auf. Seine Karriere begann 1972 als erster Umweltschutz-Zivi in Deutschland. Seit 2002 ist er 1. Vorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern und seit 2007 auch Bundesvorsitzender des BUND. Er ist Honorarprofessor, Mitglied in zahlreichen beratenden Gremien wie dem „Rat für Nachhaltige Entwicklung“ der Bundesregierung und wurde u.a. bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Bereits ab 18:30 Uhr gibt es im Haus der Begegnung einen Ökomarkt mit kulinarischen Spezialitäten und Ständen regionaler Initiativen für eine “andere Welt”. Der Verein „Ulmer Netz für eine andere Welt“ stellt sich erstmals in einem großen Rahmen vor und wirbt um Mitgliedschaft. Sein Ziel ist u.a. die Vernetzung von Aktiven und Organisationen im Eine-Welt-Bereich.

Im Anhang finden Sie den Veranstaltungsflyer. Veranstalter: Ulmer Netz für eine andere Welt mit vielen Kooperationspartnern, u.a. der lokalen agenda ulm 21.

Flyer PDF Download: https://stammtisch13-ulm.de/wp-content/uploads/2016/10/Weiger_Flyer.11.10.16.pdf

Wann?

Dienstag, 11. Oktober 2016 um 19:30

Wo?

VH (Volkshochschule, auch bekannt als: Einsteinhaus, Sophie-Scholl-Haus) Ulm, Club Orange, Kornhausplatz 5, Ulm

Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, Ulm

Wieviel?

3-5€

Veranstalter?

BUND und Andere

Links zum Thema:

Published on May 13, 2014 – Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND spricht in Berlin zur geplanten Neufassung des EEG

https://www.youtube.com/watch?v=YjmMiVPg79g

Flyer:

Flyer PDF Download: https://stammtisch13-ulm.de/wp-content/uploads/2016/10/Weiger_Flyer.11.10.16.pdf

Mehr zum Thema:

https://www.nachhaltigkeitsrat.de/en/the-council/council-members/prof-dr-hubert-weiger/

Energie: Netzverträgliches Heizen und Kühlen mit PV-Strom

Wer?

Prof. M. Eng. Holger Ruf, HS Ulm, und Patrick Kober, RBS Ulm

Was?

Netzverträgliches Heizen und Kühlen mit PV-Strom.

„Herr Ruf berichtet über das Projekt NETCHEK-PV – NETzverträgliChes HEizen und Kühlen mit PV-Strom. Hier werden die Auswirkungen von Solarstromnutzung zur Wärme- u. Kältegewinnung an einem realen Gebäude unter Berücksichtigung der Sicht des Netzbetreibers u. der Entwicklung einer Steuerungsstruktur für elektrische Heizsysteme (Wärmepumpen, Boiler, Nachtspeicherheizungen) untersucht. Desweiteren geht es um Installation der entwickelten Soft- und Hardware im Projekthaus; Evaluierung des Verbrauchs der elektrischen Heizung u. Kühlung sowie von Reduktionsmöglichkeiten der Netzrückwirkung. Ziel ist die verstärkte Nutzung der überschüssigen Energie aus PV-Anlagen für Heizungs- und Kühlzwecke und zur Erhöhung des Eigenverbrauchs.“

Quelle: http://www.vdi-suedwest.de/wuerttembergischer-ingenieurverein/veranstaltungen/?tx_cas_event[event]=3C5D86C88B3047508D96912C9D75A0C5&tx_cas_event[action]=show&tx_cas_event[controller]=Event&cHash=42f6ff2a528453572fcd4ed50ffaa9e8

Wann?

10.02.16, 18 Uhr

Wo?

Hochschule Ulm, Prittwitzstr. 10, Physikhörsaal

Wieviel?

Kostenfrei

Veranstalter?

Links zum Thema:

http://www.projekthaus-ulm.de/node/18

http://www.vdi-suedwest.de/wuerttembergischer-ingenieurverein/veranstaltungen/?tx_cas_event[event]=3C5D86C88B3047508D96912C9D75A0C5&tx_cas_event[action]=show&tx_cas_event[controller]=Event&cHash=42f6ff2a528453572fcd4ed50ffaa9e8

Flyer:

Mehr zum Thema:

Das Ghetto von Riga – Vorgänger von Hitler’s KZ

Wer?

Filmemacher Jürgen Hobrecht

Was?

„Wir haben es doch erlebt…“ Das Ghetto von Riga

Film und Gespräch mit dem Filmemacher Jürgen Hobrecht sowie Schülerinnen und Schülern der AG „Deportation Ulmer Juden nach Riga“ des Einstein-Gymnasiums Wiblingen
Begrüßung: Oberbürgermeister Ivo Gönner

Wo?
Stadthaus Ulm

Wieviel?
Eintritt frei

Wann?

27.01.16 – 20.00

Veranstalter?

Ulmer / Neu-Ulmer Arbeitskreis

Schülerinnen und Schülern der AG „Deportation Ulmer Juden nach Riga“ des Einstein-Gymnasiums Wiblingen

Oberbürgermeister Ivo Gönner

Links zum Thema:

http://www.stadthaus.ulm.de/stadthaus/weitere_infos.144396.htm

Flyer:

Mehr zum Thema:

Dr. Michael Roth – Eine Bürgerenergiegenossenschaft für Ulm?

Was?
Eine Bürgerenergiegenossenschaft für Ulm?
Energiegenossenschaften bieten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich vor Ort an Energie(ein­spar)projekten zu beteiligen, so ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten und Mitspracherecht zu haben. Sie erhalten eine Rendite aufgrund des erzielten Gewinns, regionale Wirtschaftsstrukturen werden gestärkt, das Geld verbleibt in der Region. In jeder Hinsicht also eine nachhaltige Geldanlage.

Auch in Ulm gibt es großes Interesse an der Grün­dung einer Genossenschaft für Energiewendeprojekte. Über die Voraussetzungen für eine erfolg­reiche Gründung, erste Schritte und mögliche Projekte informiert Dr. Michael Roth, Gründungs­berater für Bürgerenergieprojekte beim Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband.

Wo?
VH (Volkshochschule, auch bekannt als: Einsteinhaus, Sophie-Scholl-Haus) Ulm, Club Orange, Kornhausplatz 5, Ulm

Wann?
13. Januar 2016 – 19.30 Uhr

Wer?
Referent:
Dr. Michael Roth, Gründungsberater für Bürgerenergieprojekte beim Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband

Veranstalter?

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Naturschutz und Messungen Ba-Wü).

Petra Schmitz
Stadt Ulm – Agenda-Büro
Frauenstraße 19
89073 Ulm

Tel. 0731-161-1015
Fax 0731-161-1675

www.agenda21.ulm.de

Flyer:
unw-Mittwochsgespräche 2015-2016.pdf

Links zum Thema:
http://unw-ulm.ltg-ulm.de/sites/249.html

https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/359248/Gruendung_Energie_Genossenschaft_fesa.pdf

Prof. Dr. Franz Josef Radermacher wiedermal in Ulm – zu Erreichung der weltweiten Nachhaltigkeitsziele

Was?

Prof. Dr. Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissenverarbeitung FAW/n

Regina Zeeb, Vorsitzende der lokalen agenda ulm 21 (spazieren und wohlfühlen und

OB Ivo Gönner, Ex-Bürgermeister von Ulm

will ich Sie schon jetzt auf die Veranstaltung neugierig machen, die sich mit der Bedeutung der lokalen agenda für Ulm und ihrem Beitrag zu Erreichung der weltweiten Nachhaltigkeitsziele befassen wird.
Wir freuen uns auf Redebeiträge von

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem kleinen Umtrunk im Rathaus-Foyer ein.

Wo?
Rathaus Ulm, großer Sitzungssaal

Wann?
Dienstag, 2. Februar 2016, 18.00 Uhr

Wer?/Veranstalter?
Agenda-Forum Ulm

Petra Schmitz
Stadt Ulm – Agenda-Büro
Frauenstraße 19
89073 Ulm

Tel. 0731-161-1015
Fax 0731-161-1675

www.agenda21.ulm.de

Der interkulturelle Garten lädt ein

www.interkulturellergarten-ulm.de

Neujahrstreffen im Garten: Sonntag, 17.1.2016, 15.00 Uhr

So können Sie uns, unsere Bewegung und unser gemeinsames Projekt IGU direkt kennenlernen und mit uns ins Gespräch kommen.

Mit einem kleinen Feuer, warmen Getränken und manchen Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei werden wir der angesagten Kälte trotzen.

Wenn Sie hier etwas beisteuern möchten, dürfen Sie das gerne.

Sie können eine Wegbeschreibung zum Garten unter www.interkulturellergarten-ulm.de finden.

Ansonsten: Heidenheimerstraße bis zur RAN-Tankstelle hoch/runter, genau gegenüber beginnt der Weg „Safranberg“. Diesen Weg ca. 270 m durch bis Wendeplatte, dort schräg links hoch, nach 40 m Parkplatz, rechts durch das große Zinktor kommen Sie in den Garten.
Bus Linie 4 bis Steinhövelstraße, dann der Wegbeschreibung folgen.

Wir freuen uns auf Sie.
Im Namen der Gärtnerinnen und Gärtner.

Kontakt

Bürgeragentur ZEBRA e. V.
Zweig Interkultureller Garten Ulm

Bürgerhaus Mitte
Schaffnerstraße 17
89073 Ulm
Ansprechpartner für den Interkulturellen Garten Ulm
Eckhart Hauff
Telefon: 0731/ 380 666 2
e-mail: info@interkulturellergarten-ulm.de

Willy Wimmer in Ulm (leider schon vorbei)

… es gibt aber evtl. Ton/Video-Aufzeichnung, bitte dazu an Friedens-Mahnwache Ulm wenden.

Ist Europas Frieden in Gefahr?

Ukrainekrise, Russland, USA … und wir?

Vortrag und Gesprächsabend mit Willy Wimmer, Politiker der CDU, 33 Jahre im Bundestag, erster verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverteidigungsministerium. Von 1994 bis 2000 Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Autor der Buchneuerscheinung „Wiederkehr der Hasardeure“

Nähere Infos hier: https://zeitgeist-online.de/1024-ist-europas-frieden-in-gefahr

Büchertisch vor Ort, persönliches Signierenlassen möglich.

Veranstalter sind Sven Melke (Friedensmahnwache Ulm) und Gisela Glück-Gross (Politischer Stammtisch 13 // Ulm).

Datum: Donnerstag, 28. Mai 2015, Beginn: 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Haus der Begegnung Ulm, Großer Saal, Grüner Hof 7, 89073 Ulm